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Stan Lee

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Stan Lee.jpg
Stan Lee
Überschriftlogo.png
Geburtstag
28. Dezember 1922
Debüt
Darsteller
spielt sich selbst

Stan Lee (geboren als Stanley Martin Lieber) ist ein US-amerikanischer Comicbuchautor- und redakteur. Für "Marvel Comics" erschuf er zusammen mit anderen bekannten Zeichern wie Jack Kirby und Steve Ditko eine Reihe von klassischen Superhelden. Er machte aus dem Marvelverlag ein großes Medienunternehmen in dem er die Ersten komplexen Charaktere und ein durchdachtes gemeinsames Universum in die Welt der Superheldencomics brachte.

LebenBearbeiten

Als Teenager arbeitete Lee als Kopierassistent für den Verleger Martin Goodman bei "Timely Publications". Aus Timely wurde später "Marvel Comics" 1941 erschien seine erste öffentliche Arbeit (Textseite in Captain America), welche er mit "Stan Lee" unterschrieb. Lee begann, eigene Comics zu scheiben und wurde im alter von 17 Jahren jüngster Redakteur im Comicbereich.

Im zweiten Weltkrieg diente Lee in der Armee, wo er auch Anleitungen, Trainingsfilme, Slogans und Cartoons verfasste. Nach dem Krieg kehrte er zu "Timely" zurück.

Da Anfang der fünfziger Jahre ein Kreuzzug gegen Comics begann, musste Lee der Umstände entsprechend für viele verschiedene Genres schreiben und überlegte, mit dem Comicschreiben aufzuhören.

Die Marvel-RevolutionBearbeiten

In den späten fünfziger Jahren belebte DC Comics das Superheldengenre wieder. Die neugestarteten Serien The Flash undJustice League of America waren sehr erfolgreich, und Martin Goodman gab Lee den Auftrag, ein neues Superheldenteam zu schaffen. So schuf er 1961 die Superheldenfamilie "Fantastic Four". Da diese Serie sehr gut ankam, schuf er kurz darauf mit Kirby "Hulk", "Iron Man", "Thor" und "X-Men" mit Everett "Daredevil" und mit Steve Ditko "Doctor Strange" und "Spide-Man".Diese Charaktere halfen das Superheldengenre neu zu erfinden. Lee gab seinen Charakteren Fehler und Probleme. Seine Helden hatten Wutausbrüche, waren melancholisch, eitel oder gierig. Sie kämpften miteinander, hatten Probleme die Miete zu bezahlen und manche hatten gesundheitliche Probleme. Lee schrieb Charaktere, mit denen sich der Leser identifizieren konnte, statt der unfehlbaren Idole, die Superhelden vorher gewesen waren.

Für den Rest der sechziger Jahre war Lee Autor und Redakteur der meisten Marvelserien, antwortete auf Fanbriefe und schrieb eine monatliche Kolumne namens „Stan's Soapbox“. Um den Redaktionsschluss einhalten zu können, erfand Lee eine eigene Art, Comics zu texten, die als „Marvel-style of comic scripting“ bekannt wurde. Lee verfasste statt eines vollständigen Skripts eine kurze Zusammenfassung für eine Geschichte, die er einem erfahrenen Zeichner gab. Der Zeichner baute die Zusammenfassung auf die geforderte Seitenanzahl aus und zeichnete sie. Dann fügte Lee Dialoge und anderen Text in die fertigen Zeichnungen ein. Das machte die Zeichner zu Co-Autoren, die für die Handlung ebenso viel beitrugen wie Lee selbst.

1971 reformierte Lee den Comics Code unabsichtlich, als er eine Geschichte für das US-Gesundheitsministerium schrieb, in dem ein Freund von Spider-Man von Tabletten abhängig wurde. Die Geschichte sollte inAmazing Spider-Man #96 veröffentlicht werden, doch die Comics Code Authority verweigerte die Zustimmung, weil darin Drogen vorkamen. Den Kontext, in dem die Drogen dargestellt wurden, bewertete die Authority als irrelevant. Als Reaktion darauf veröffentlichte Marvel die Geschichte ohne das CCA-Siegel. Das Heft verkaufte sich trotzdem gut, und Marvel wurde für sein soziales Engagement gelobt. Daraufhin lockerte die CCA den Code und erlaubte die Darstellung von Drogen in negativem Kontext.

Spätere KarriereBearbeiten

In späteren Jahren wurde Lee eine Galionsfigur für Marvel Comics. Er trat auf Comic-Conventions in ganz Amerika auf, hielt Lesungen ab und nahm an Podiumsdiskussionen teil. 1981 zog er nach Kalifornien, um Marvels TV- und Filmprojekte zu fördern. Er war ausführender Produzent vieler Filme, die auf Marvel-Charakteren basierten, und hatte kurzeCameo-Auftritte in vielen dieser Filme.

2001 arbeitete Lee erstmals für DC Comics.

Für Spike TV schuf Lee die animierte Superheldenserie Stripperella, 2004 wurden Pläne für eine Kollaboration mit Hugh Hefner angekündigt, die einen Superheldencartoon mit Playboy Playmates betrafen. Im August 2004 kündigte Lee die Gründung von "Stan Lee’s Sunday Comics" an, eine Website auf der Abonnenten sonntäglich neue Comics von Lee lesen können. Gemeinsam mit dem Ex-Beatle Ringo Starr arbeitet Lee 2005 an der Entwicklung der Zeichentrickserie "Super-Ringo" für das Fernsehen. Im April 2005 einigten sich Lee und Marvel Enterprises (Marvel Comics) außergerichtlich auf eine Entschädigung in Millionenhöhe für die Verwertung der Filmrechte an seinen Comicfiguren.

Im Januar 2011 wurde Lee auf dem Hollywood Walk of Fame
Stern.jpg
mit einem Stern in der Kategorie Film geehrt.


Seine neuste Schöpfung, „The Governator“, die er im Auftrag von Arnold Schwarzenegger entwarf, stellte dieser beim Filmfestes in Cannes vor.

2012 arbeite Lee mit den Gründern von "1821 Comics" Paris Kasidokostas Latsis und Terry Dougas, an der Grafik-Novelle "Romeo and Juliet: The War". Er verlegte das Werk mit Gill Champion für "POW! Entertainment".

LiteraturBearbeiten

  • Lee, Stan. Excelsior!: The Amazing Life of Stan Lee. (Fireside, 2002).Raphael, Jordan and Tom Spurgeon.
  • Stan Lee: And the Rise and Fall of the American Comic Book. (Chicago Review Press, 2003). ISBN 1556525060

QuellenBearbeiten

  • Bild oben : [1] Wikimedia Commons
  • Bild unten: [2]
  • Text :[3] Wikipedia

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